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Geschichte meines Doppelumzugs |
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Biene

VIP-User

Dabei seit: 26.08.2006
Beiträge: 2.268
Herkunft: Sachsen geworben durch: Forensuche im Netz
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| Geschichte meines Doppelumzugs |
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Ich muss euch von meinem Umzug erzählen. Ich bin aj schon oft umgezogen, aber sowas hab ich noch nie gemacht, also:
mein Freund und ich wollten zusammenziehen. Dafür wollten wir in dem Haus, in dem ich bisher gewohnt hatte, einfach die Wohnung wechseln. Durften wir auch, es war eine Wohnung leer, die uns räumlich besser gefallen hat als meine. Und einen Nachmieter hatte ich sogar auch schon gefunden, soweit alles prima.
Erst mussten wir den Umzug um eine Woche verschieben, weil wir durch viel Arbeit auf Arbeit einfach nicht zum Packen und Möbel abbauen bzw. wegwerfen (doppelt brauch man vieles einfach nicht) gekommen sind. Am letzten Samstag hieß es dann endlich Umzug. Meine Küche sollte auch mit die Wohnung wechseln, die hatte ich dem Vormieter damals abgekauft - Einbauküche mit allen Geräten, schönes blau. Samstag haben wir zuerst die Möbel von meinem Freund in die neue Wohnung gefahren, schwere Möbel, hat den halben Tag gekostet, die aus seiner alten Wohnung raus und in die neue rein hochzuwuchten, zu zweit. Danach haben wir das meiste aus meiner alten Wohnung rübergetragen, die Küche sollte Sonntag dann dran sein.
Es folgt die erste Nacht in der neuen Wohnung: keine Sorge, ich erzähle euch keine Schweinereien, dazu wäre es auch niemals gekommen, denn: die Wände knartschten und knarrten was das Zeug hält. Immer dann, wenn der Obermieter durchs Zimmer lief. Der Arme kann gar nix dafür, es sind die Wände gewesen. Wir uns gefreut, nur ein paar wenige Stunden geschlafen zu haben, aber das wird ja wohl nur eine Ausnahme gewesen sein. Haha, aber dazu später mehr.
Sonntag: wir wollten uns grad dran machen, die Küche abzubauen, als uns auffiel, dass das einfach nicht geht. Die ist da so reingeklebt, dass wir entweder die Küche oder die Wände kaputtmachen. Also haben wirs lieber gelassen, denn dazu kam, dass sie auch nicht wirklich schön in die neue Küche gepasst hätte, man hätte einiges umbauen müssen. Wir haben also beschlossen, die Küche weiterzuverkaufen, insofern der Nachmieter das auch möchte, und uns davon eine neue zu kaufen, irgendeine.
Es folgt die zweite Nacht: dersselbe Krach, bis zwei Uhr. Und ich war ab acht schon so fertig, dass ich nur noch schlafen wollte, woran dann natürlich nicht mehr zu denken war. Mitten in der Nacht haben wir dann kurzerhand entschlossen "wir ziehen hier so schnell wie möglich aus". Bloß wohin? Die alte Wohnung von mir war bereits vermietet, sogar die Küche war bereits verkauft. Die alte Wohnung von meinem Freund war bereits gekündigt - aber die einzige Möglichkeit auf die schnelle. Und so kam es, dass wir gleich morgens um sieben die neue Wohnung wieder kündigten und zum Glück die Zusage bekamen, in die alte Wohnung von meinem Freund reinzukönnen. Soweit so gut, es war unter der Woche, wir mssten arbeiten und in seiner alten Wohnung stapelten sich alte kaputte Möbel und sie musste dringend gestrichen werden. In meiner alten Wohnung musste auch noch gestrichen werden und in der "Zwischenwohnung" sah es halb eingezogen und halb ausgezogen aus.
Der Rest der Woche bestand aus arbeiten und Spontan-Urlaub stundenweise und malern und renovieren und ja nicht zu viel auspacken. Schlaf gab es nach wie vor sehr wenig und jede Menge zu tun. Außerdem mussten wir uns um eine Küche kümmern. Dafür hab ich jetzt, also wenn sie dann mal ankommt, eine superschöne Küche. Natürlich teuer als gedacht.
Und nun, einen Samstag später sind wir nochmal umgezogen, die schweren Möbel, die wir eine Woche zuvor bereits gefahren und geschleppt hatten, schleppten wir nun wieder zurück. Dazu alle Kartons usw. Letzte Nacht dann endlich der ersehnte Schlaf. Mit jedem Tag schwandt die Kraft eine Stunde eher. Und jetzt, in unserer alten neuen Wohnung, stehen alle Möbel und es ist fast alles ausgepackt. Eigentlich bräuchte ich jetzt Urlaub - so nach zwei Umzügen innerhalb einer Woche...
ein paar Kleinigkeiten hab ich jetzt mal beim Erzählen weggelassen, das würde den Rahmen sprengen. Dazu zählen so Sachen wie: man braucht Sockelleisten, kauft etwas, das hält dann nicht, aber man hat auch keine Zeit, was neues zu besorgen, weil der Plan ja sehr strikt war wenn man bedenkt, was alles zu tun war und das braucht ja alles seine Zeit, besonders wenn man nebenbei noch arbeitet. Stellt euch einfach vor, solche kleinigkeiten gab es täglich zweimal und verschob alles nach hinten. Das kommt dann der Realität sehr nahe.
Aber: jetzt wohnen wir endlich zusammen und freuen uns schon auf unsere Wohnung wenn dann alle Möbel da sind und alles verräumt ist.
__________________ Wenn du glaubst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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21.02.2010 20:25 |
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SoundFever
VIP-User
Dabei seit: 10.10.2006
Beiträge: 3.465
geworben durch: ......
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Das ist mal ein Umzug ähh Umzüge
Was waren das den für Wände
Vielc Glück und schlaf in der Wohnung
__________________ An allen Rechtschreibfehlern habe ich das Urheberrecht! Falls jemand vorhat -diese zu vermarkten - will ich 50% vom ReinGewinn!!
Meine Stadt
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21.02.2010 21:02 |
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maxemau

Super Moderator
   

Dabei seit: 08.07.2008
Beiträge: 1.636
Herkunft: Köln geworben durch: war eigentlich schon länger da
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Das hört sich allerdings sehr stressig an.
Viel Glück in der neuen Wohnung.
Liebe Grüße
Eva
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21.02.2010 21:44 |
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piratin

Super Moderator
   

Dabei seit: 08.07.2008
Beiträge: 2.654
geworben durch: technikfehler
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glückwunsch!
auch ich wünsch euch in der neuen wohnung alles liebe!
hoffe ihr seid nun angekommen!
erstaunlich was man alles schafft, wenn man muss, oder??
grüße von der
__________________ die reinste form des wahnsinns ist es, alles beim alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert (albert schweitzer)
ho'opono pono
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22.02.2010 06:33 |
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finzeline
VIP-User

Dabei seit: 03.11.2008
Beiträge: 1.772
Herkunft: 96472 rödental geworben durch: Räbchen
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puh klingt ja echt stressig
aber hab ich dass richtig gelesen und verstanden?
ihr seid wieder in die alte wohnung gezogen???wo ihr vorher wart??
| Zitat: |
| Mit jedem Tag schwandt die Kraft eine Stunde eher. Und jetzt, in unserer alten neuen Wohnung, stehen alle Möbel und es ist fast alles ausgepackt. |
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22.02.2010 07:11 |
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Biene

VIP-User

Dabei seit: 26.08.2006
Beiträge: 2.268
Herkunft: Sachsen geworben durch: Forensuche im Netz
Themenstarter
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Wir sind jetzt in der Wohnung von meinem Freund, in meine alte konnten wir nicht zurück, weil die schon anderweitig vermietet ist.
Tja, wie das jetzt mit der "Zwischenwohnung" und Kündigung ist, keine Ahnung, das kann ich erst nächste Woche klären. Ich hoffe, dass ich nicht die eigentlichen drei Monate Frist einhalten muss. Wäre ja ziemlich blöd, immerhin haben wir dort nur eine Woche "gewohnt" und das noch vor dem offiziellen Mietbeginn.
Was das für Wände dort sind, ich habe keine Ahnung, jedenfalls eine sehr dünne eingezogene Wand, keine richtige. Ich hab auch keine Ahnung, woraus die Decke ist. Das blöde ist, meine alte Wohnung im selben Haus hatte richtige Wände, gabs nie Probleme und die Zwischenwohnung nebenan war ein Anbau.
Wir sind richtig richtig froh, nun endlich wieder eine Wohnung zu haben, in der man richtig wohnen kann und wo man weiß, da ist das ZuHause. Es bleiben die nächsten Wochen zwar noch einige Kartons rumstehen bis die Küche da ist und man kann halt nicht kochen, aber das ist wirklich das geringste Problem.
Geschafft haben wir wirklich eine ganze Menge, klar geht das, wenn man muss, aber man ist halt fertig ohne Ende, wenn man jeden Abend bis zehn Uhr was körperlich zu tun hat, arbeiten geht, nachts nicht gescheit schlafen kann und das dann eine Woche lang so geht. Also Möbelträger oder ähnliche Berufe auf Montage mit mehr als zehn Stunden Arbeit wäre nichts für mich.
Wir haben ja vorher schon mehr oder weniger zusammen gewohnt, einer war meist beim anderen und in letzter Zeit war er immer bei mir, quasi eingezogen - nun richtig zusammenzuwohnen ist aber richtig klasse.
__________________ Wenn du glaubst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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22.02.2010 17:12 |
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