 |
|
 |
 |
|
 |
|
 |
Unverständnis von Angehörigen und Freunden |
 |
|
 |
Dreamfields

User
Dabei seit: 03.02.2009
Beiträge: 65
Herkunft: Deutschland geworben durch: im Net surfen
 |
|
| Unverständnis von Angehörigen und Freunden |
 |
Geht es auch auch so in Zeiten , wenn ihr depressiv seid? Wenn ich depressive Phasen habe (bei mir kommen wegen PTBS auch Panikattacken, Dissoziationen und Flashbacks dazu), wenden sich die meisten Angehörigen von einem komplett ab, ebenso viele Freunde.
Sie erwarten eben, dass man immer für andere "funktioniert" und was für sie tut. Wenn man depressiv ist, zeigen sie völliges Unverständnis, brechen den Kontakt zu mir fast völlig ab, oder es kommen sogar Sprüche wie "Sei nicht so kindisch." oder "Reiß dich mal zusammen mit deinen Depressionen und Problemen, du machst uns ja ganz fertig". Womit ich mich dann auch noch schuldig und nutzlos fühle und es mir noch schlechter geht.
Ich erwarte nicht, dass alle Angehörigen und Freunde mit meinen PTBS und Depressionen umgehen können, aber wäre es zuviel verlangt, wenn sie in so einem Fall einfach nur sagen würden: "Es tut mir Leid, aber ich habe momentan selber eine belastende Situation" - oder "Ich komme damit nicht so klar. Ich wünschte , ich könnte dir helfen." - Nein, sie kritisieren mich, beschuldigen mich, dass ich sie fertig machen würde. Oder sie bleiben einfach weg, weil ich mal selber Hilfe brauche und ihnen nicht helfen kann.
Ich habe daher in den letzten Jahren zu einigen den Kontakt dann auch nicht wieder aufgenommen.
Geht es euch auch so?
|
|
18.02.2009 10:42 |
|
|
 |
|
 |
Werbung
Info: Dieser Beitrag wird automatisch generiert.
 |
|
|
|
A+Beautiful~Mistake

VIP-User

Dabei seit: 08.03.2007
Beiträge: 814
Herkunft: Schleswig-Holstein geworben durch: google.de
 |
|
Ich denke das es auf beiden Seiten nicht einfach ist. Meine Mum ist mom auch wieder in so einer depressiven Phase und mich regt es langsam auf das sie so in den Tag hinein lebt und nichts hinbekommt.
Es ist einfach dieses machtlose, man würde der Person gerne helfen, weiß aber man kann es nicht direkt.
Und ich kenn es ja selber ... ich denke wie in so vielen Dingen ist es sehr wichtig darüber zu reden und es einfach ehrlich zu sagen.
Wie du auch schon sagtest...es ist schade das es jedoch die meisten dies nicht machen und sich eher abwenden aus welchen Gründen auch immer.
|
|
18.02.2009 16:38 |
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
Dreamfields

User
Dabei seit: 03.02.2009
Beiträge: 65
Herkunft: Deutschland geworben durch: im Net surfen
Themenstarter
 |
|
Ich habe einige gute Freunde, die auch depressiv und/oder traumatisiert sind. Wenn ich selber stabil bin, können sie mich jederzeit anrufen. Manchmal bin ich einfach nur Gesprächspartner oder Schulter zum Anlehnen, das hilft manchmal schon. Und sie sind gottseidank für mich da wenn es mir schlecht geht. Ohne diese Freunde ist man, glaube ich , sehr hilflos und alleine.
Mir hat auch der Kontakt und Zuspruch auf diesem Forum hier durch die letzten sehr schwierigen Wochen geholfen, dafür möchte ich mich hier mal bedanken.
Martina
|
|
18.02.2009 17:17 |
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
Fuchs

VIP-User

Dabei seit: 12.05.2006
Beiträge: 3.672
Herkunft: Wald geworben durch: Die Tollwut
 |
|
| RE: Unverständnis von Angehörigen und Freunden |
 |
| Zitat: |
Original von Dreamfields
Geht es euch auch so? |
Ja und ich sehe es wie Goali: Für mich zählt so jemand dann auch nicht zu meinen Freunden oder Familie. Erst in der Not erkennt man, wer ein wahrer Freund ist und wer nicht.
Klar, es gibt Menschen, die kommen mit Depressionen nicht klar, weil sie es nicht kennen oder selber darunter leiden oder was auch immer. Das ist dann ja auch akzeptabel, sofern man davon weiß. Aber sich einfach so abzuwenden und erst wieder da zu sein, wenn man selber Hilfe braucht....also das empfinde ich als ein absolut erbährmliches Verhalten.
__________________
~~~~~~~~~~
Wenn alle das täten,
was sie mich mal könnten,
käme ich gar nicht mehr zum sitzen
~~~~~~~~~~
|
|
19.02.2009 00:13 |
|
|
 |
|
 |
 |
|
 |
Dreamfields

User
Dabei seit: 03.02.2009
Beiträge: 65
Herkunft: Deutschland geworben durch: im Net surfen
Themenstarter
 |
|
Genauso habe ich es diesmal auch gemacht. Ich habe zu einer ganzen Reihe von "Freunden" und "Verwandten " den Kontakt abgebrochen, denn sie zeigten nicht nur Unverständnis sondern griffen mich auch noch (verbal) an, weil ich mal nicht für sie da war.
Am besten verstehen einen wohl Menschen, die selber mal eine Depression oder ein ähnliches Problem hatten.
|
|
19.02.2009 07:26 |
|
|
|
|
|
 |
Views heute: 3.638 | Views gestern: 8.490 | Views gesamt: 60.059.723
|