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Suizidalität |
rain_in_summer

VIP-User

Dabei seit: 24.07.2007
Beiträge: 57
Herkunft: BW geworben durch: Empfehlung
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Hm...
Ich nehme an, dass dieses Tema für die wenigsten hier fremd ist.. Ich selbst war Ende letzten Jahres suizidgefährdet ( weshalb ich auch 3 Wochen auf der geschlossenen verbracht habe. Jetzt mache ich wie gesagt gerade eine stationäre Therapie ( DBT). Trotzdem ist der Suizidgedanke immer Thema. Mal mehr mal weniger. Teilweise aber eben richtig heftig..
Was macht ihr, wenn ihr merkt, dass sich eure Gedanken nur noch darum drehen, wie kommt ihr aus der Gedankenspirale wieder raus, was hilft euch, nicht aufzugeben?
Bin um jeden Rat, Tip und Erfahrungswert dankbar,
LG
rain
__________________ begegne jedem Menschen mit soviel Respekt wie er dir entgegen bringt
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24.03.2008 16:49 |
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Saturn

SHC-Inventar

Dabei seit: 14.04.2004
Beiträge: 4.957
Herkunft: Kosmos geworben durch: War schon immer da
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Ich hab diese Zeit zum Glück überwunden. Früher als es schlimm war, habe ich mich gezwungen rauszugehen oder die Wohnung bis ins kleinste zu putzen um ja abgelenkt zu werden was irgendwann funktionierte
Und ich habe mit meinem Arzt einen Vertrag geschlossen, so musste ich ihn bei wiederkehrenden Gedanken informieren und zusammen hat man dann eine Lösung gefunden.
Vielleicht würde es dir helfen eine Art Tagebuch zu schreiben oder deine Sorgen und Gedanken hier loszuwerden? Wir können nicht immer helfen aber zuhören und das ein oder andere Wort schreiben.
Gedanken und Sorgen niederschreiben hilft manchmal soviel wie die Wut oder die Tiefe zu malen ... nur Mut
__________________ Schwarz ist eine Farbe
zumindest für alle die trauern
Gruss Saturn
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24.03.2008 17:12 |
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black_love
User

Dabei seit: 05.03.2008
Beiträge: 16
Herkunft: Sundern geworben durch: google
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Wenn du Suizitgedanken hast dann versuch in den Augenblick entweder an die positiven Seiten deines Lebens zu denken oder lenk dich irgendwie ab. Sport, aufräumen, duschen (baden nicht angebracht, denn ertränkungsgefahr), freunde treffen ect..
mfg
black_love
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25.03.2008 20:36 |
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Fuchs

VIP-User

Dabei seit: 12.05.2006
Beiträge: 3.672
Herkunft: Wald geworben durch: Die Tollwut
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Hallo rain,
ich bin jetzt gerade am Überlegen, was ich ins solchen Fällen machen, aber irgendwie kann ich Dir da auch keinen wirklichen Rat geben.
Ich habe irgendwann einfach beschlossen, dass ich nicht noch mal versuchen werde, mich aus dem Leben zu stehlen. Die Gedanken und der Drang kommen trotzdem noch. Manchmal gebe ich mich dem auch hin und versinke eine zeitlang in Depression. Aber irgendwann zwinge ich mich dann zu positiven Gedanken oder schaffe mir Ablenkung und nach einer Weile geht es dann wieder.....
__________________
~~~~~~~~~~
Wenn alle das täten,
was sie mich mal könnten,
käme ich gar nicht mehr zum sitzen
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25.03.2008 23:03 |
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Karrlchen

Böswilliges Hexenweib
    

Dabei seit: 06.03.2004
Beiträge: 15.244
Herkunft: Vom Scheiterhaufen geworben durch: Idee
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rein logisch und aus dem bauch heraus würde ich sagen das die therapie einfach noch nicht angeschlagen hat und wenn diese gedanken kommen würde ich sofort jemanden anrufen zur not wieder in die klinik gehen
__________________
ALLET RUHRPOTT AUSSA BRAUNSCHWEICH
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26.03.2008 08:21 |
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A+Beautiful~Mistake

VIP-User

Dabei seit: 08.03.2007
Beiträge: 814
Herkunft: Schleswig-Holstein geworben durch: google.de
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Ich bin immer rausgegangen&joggen. Einfach versucht dem zu entfliehen. Und ich hatte auch ein Geheimzeichen mit meiner Mum, wenn ich das gegeben hatte sind wir sofort in Notfallklinik gefahren.
Denke es ist nicht leicht, wenn man in so einer Phase ist sich dem zu entziehen.
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26.03.2008 13:28 |
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rain_in_summer

VIP-User

Dabei seit: 24.07.2007
Beiträge: 57
Herkunft: BW geworben durch: Empfehlung
Themenstarter
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Vielen Dank für eure Tips!
@Karrlchen: Ich denke nicht, dass die Therapie nicht angeschlagen hat ... ich denke die Suizidgedanken werden immer wieder da sein. Mal mehr, mal weniger. Das ist nunmal ein Borderline-Problem.. und viele andere hier haben wohl auch Erfahrung damit.
Ich denke, so lange ich es noch einigermaßen im Griff habe, ist es ok und für den schlimmsten Fall werde ich mir in der restlichen Klinik-Zeit noch einen Krisen-Plan erstellen. Mit Therapeuten und Anlaufstellen für den Notfall...
Lg rain
__________________ begegne jedem Menschen mit soviel Respekt wie er dir entgegen bringt
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30.03.2008 16:09 |
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Dreamfields

User
Dabei seit: 03.02.2009
Beiträge: 65
Herkunft: Deutschland geworben durch: im Net surfen
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Ich kenne diese Phasen auch, die letzte ist noch nicht lange her. Manchmal halte ich es auch leider nicht mehr aus. Ich melde mich aber dann noch per Mail oder Telefonat bei Freunden, die das verstehen, oder bei dem Therapeuten, bei dem ich seit Jahren in Traumatherapie bin.
Wenn es einem wieder etwas besser geht, hilft Bewegung an der frischen Luft, überhaupt jede Art von Bewegung, aber an ruhigen Orten (also nicht Spazierengehen in der Stadt oder an einer belebten Straße).
Und wenn es gar nicht mehr anders geht, ab in die Psychiatrische Bereitschaftsambulanz.
Martina
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18.02.2009 10:33 |
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